Nachhaltigkeit

Nachhaltiges Wirtschaften
im Garten- und Landschaftsbau

Mit Zukunftsmodellen wie der "Schwammstadt", erforderlichen Klimaanpassungen, Biodiversität und Artenschutz, dem Ausbau von Stadtgrün inklusive Dach- und Fassadenbegrünung benennt der GaLaBau klar die erforderlichen Maßnahmen und liefert gleichzeitig das Know-how zur Umsetzung.

Unsere Betriebe sehen sich in der Verpflichtung, bei der Ausrichtung ihrer Strukturen und Abläufe auf der Baustelle und dem Betriebsgelände, beim Maschineneinsatz sowie im sozialen Bereich den Zielen der Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Hierzu wurde ein Leitfaden entwickelt, der die Betriebe bei der Umsetzung der Maßnahmen unterstützt.

Der Leitfaden! 

Der Leitfaden unterteilt sich in die nachfolgend genannten Bereiche und gibt prakische Eempfehlungen zur Umsetzung geeignter Maßnahmen. 

Unsere Empfehlung!
Nähern Sie sich dem Thema schrittweise, beginnen Sie mit dem HANDLUNGSFELD, dem Sie die größte Relevanz für ihr Untenehmen zuweisen.

Einleitung & Aufbau des Leitfadens

Einleitung

Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement bedeutet, unternehmerische Tätigkeiten systematisch so zu planen und zu steuern,

  • dass negative Einwirkungen auf die Umwelt, die Gesundheit und das Sozialkapital ökonomisch effizient vermindert werden,
  • während die Wirkung sozial und ökologisch erwünschter Leistungen so verbessert wird,
  • dass sich Umsatz, Gewinn, Reputation und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens insgesamt erhöhen.

Zusammenfassend bezweckt Nachhaltigkeitsmanagement sowohl eine nachhaltige Unternehmensentwicklung als auch einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft durch unternehmerische Leistungen.

Um diesen Anforderungen auch langfristig gerecht zu werden, wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für nachhaltiges Wirtschaften in der Bau- und Immobilienwirtschaft (inwb), dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) sowie dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e. V. (VGL NRW) ein Leitfaden für „Nachhaltiges Wirtschaften im Garten- und Landschaftsbau“ entwickelt.

Damit der Leitfaden konkrete und pragmatische Maßnahmen für Unternehmerinnen und Unternehmer im Garten- und Landschaftsbau abbildet, wurden die folgenden Handlungsfelder als besonders relevant identifiziert:
Maschinen,
- Abfall und Recycling,
- Einkauf / Bauhof / Verwaltung,
- Logistik,
- Boden und Grundwasser,
- Mitarbeiter und Soziales.

Diese Themenblöcke wurden durch eine vom Ausschuss Betriebswirtschaft des BGL eingesetzte Arbeitsgruppe erarbeitet. Die hieraus entstandenen Ergebnisse konnten im Anschluss, in Kleingruppen durch Mitglieder der AG des VGL NRW, auf Ihre Praxistauglichkeit hin nochmals überprüft und z. T. ergänzt werden. Durch diese Vorgehensweise kann die praktikable Anwendung des Leitfadens, für unterschiedliche Unternehmensgrößen und -Schwerpunkte, sichergestellt werden.

Aufbau und Gliederung

Der Leitfaden ist dabei wie folgt in jedem Unterkapitel gegliedert:

1. Einleitung
In der Einleitung werden einführende Worte zu dem Themenblock gegeben. Zudem sind hier auch Anmerkungen und Praxisbeispiele der Arbeitsgruppen und zukünftige Entwick-lungen in diesem Bereich vermerkt.

2. Chancen
Die Chancen sollen dem/der Anwender:in aufzeigen, wo Potenziale in diesem Themenblock gesehen werden. Diese basieren auf ökonomischen, ökologischen und sozialen Perspektiven. In Kombination mit den Herausforderungen (3.) bieten die Chancen eine erste Entscheidungsgrundlage für den/die Unternehmer*in, inwieweit das Thema zu priorisieren ist.

3. Herausforderungen
Die Herausforderungen bilden aktuelle Probleme im Themenblock ab. Des Weiteren finden sich hier ebenso konkrete Herausforderungen wieder, die aus der Praxis der AG-Teilnehmer*innen wiedergegeben wurden.

4. Gesetze, Verordnungen, etc.
In diesem Unterkapitel werden alle aktuellen Gesetzestexte, Verordnungen, Vorschriften etc. zusammengefasst, welche den jeweiligen Themenblock bzw. einzelne Inhalte dessen, beeinflussen. Hier finden sich z.T. Schnittstellen bzw. Ableitungen aus etwaigen Gesetzes-texten oder Vorschriften im Leitfaden wieder.

5. Schnittstellen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (nach DNK)
Die Schnittstellen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung nach dem Rahmenwerk des Deut-schen Nachhaltigkeitskodex (DNK) (https://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/), die-nen der Orientierung. Hierdurch kann der/die Anwender*in des Leitfadens eine direkte Verbindung der Themen mit dem Standard der Nachhaltigkeitsberichterstattung sehen. Das Rahmenwerk des DNK gilt als ein gültiger Standard zur Nachhaltigkeitsberichterstat-tung, welche längerfristig als Ziel eingeplant werden sollte.

6. Ergebnisse
Im letzten Unterkapitel werden die Ergebnisse bzw. Handlungsempfehlungen für den Themenblock, auf Basis der vorangegangenen Aussagen, aufgezeigt. Hierbei wird unterschieden nach: Gering-Investiven, Mittel-Investiven und Investiven Maßnahmen. Die Komplexität der Maßnahmen – entweder aus Zeit- und/oder Kostengründen – nimmt daher zu. Hierbei ist anzumerken, dass die individuelle Einordnung der Maßnahmen in Abhängigkeit des jeweiligen Garten- und Landschaftsbauunternehmens zu setzen ist.

7. Leistungsindikatoren
Die Leistungsindikatoren können in qualitativer als auch in quantitativer Form gemessen werden. In Orientierung an einer zukünftig geplanten Nachhaltigkeitsberichterstattung werden für die Themenblöcke Kennzahlen aus der GRI (Global Reporting Initiative) genutzt. Notwendige Inhalte für die Kennzahlen können auf der Website der GRI direkt herunterge-laden werden: https://www.globalreporting.org/how-to-use-the-gri-standards/gri-standards-german-translations/. Zusätzlich werden branchenbezogene Leistungsindikato-ren, welche in Abstimmung mit den AG-Mitgliedern definiert wurden, abgebildet. Diese können oftmals einen leichteren Einstieg ermöglichen als die z.T. aufwendigen GRI-Kennzahlen.

Ziel des vorliegenden Leitfadens ist es nicht, dass alle Themenblöcke und Maßnahmen in vollem Umfang umgesetzt werden. Vielmehr soll dieser Leitfaden dazu dienen, interessierten Unternehmer*innen im Garten- und Landschaftsbau einen möglichst einfachen Einstieg in das Thema Nachhaltigkeit zu bieten. Die Priorisierung und Gewichtung einzelner Themen liegen dabei klar in der Verantwortung der/des jeweiligen Unternehmerin/Unternehmers selbst.


Zu den Handlungsfeldern ...

Nähern Sie sich dem Thema schrittweise, beginnen Sie mit dem HANDLUNGSFELD, dem Sie die größte Relevanz für ihr Untenehmen zuweisen.

Maschinen

Maschinen

Abfall und Recycling

Abfall und Recycling

Einkauf / Bauhof / Verwaltung⁢

Einkauf / Bauhof / Verwaltung⁢

⁢Logistik

⁢Logistik

Boden / Grundwasser

Boden / Grundwasser

Mitarbeiter / Soziales⁢⁢

Mitarbeiter / Soziales⁢⁢