24 GaLaBau Netzwerk Sonja-Bernadotte-Preis für Wege zur Naturerziehung an Querwaldein e. V. verliehen Der Sonja-Bernadotte-Preis für Wege zur Naturerziehung der Deutschen Garten- bau-Gesellschaft 1822 e. V. (DGG) wurde im Rahmen der Schulgartenjahrestagung 2026 am 24. September auf Einladung der Universität Rostock, Fachdidaktik Biolo- gie, an Querwaldein e. V. verliehen. Stellvertretend für den geehrten Verein nahm Thomas Michels, Referent bei Quer- waldein, den Preis entgegen. Die Laudatio hielt Hannes D. Knapp, Dir. u. Prof. a. D., ehemals Leiter der Internationalen Natur- schutzakademie Insel Vilm des Bundesam- tes für Naturschutz. Mit dem Sonja-Bernadotte-Preis würdigte die DGG in der historischen Aula der Uni- versität Rostock das Engagement von Querwaldein für eine zeitgemäße Natur- erziehung und dafür, Kindern und Jugend- lichen unmittelbare Naturerfahrungen zu ermöglichen und für einen verantwortungs- vollen Umgang mit ihrer Umwelt zu sensibi- lisieren. Der Verein steht für Bildungsange- bote, bei denen Natur nicht nur vermittelt, sondern praktisch erlebt, erforscht und gemeinsam gestaltet wird. L Zur Pressemeldung: www.dgg1822.de Der Preis wird überreicht (v. l. n. r.): Hannes D. Knapp, Dir. u. Prof. a. D., Bettina de la Chevallerie (DGG-Geschäftsführerin), Thomas Michels, Prof. Dr. Dorothee Benkowitz (Kura- toriumsmitglied und Vorsitzende der Bun- desarbeitsgemeinschaft Schulgarten e. V.), Prof. Dr. Carolin Retzlaff- Fürst (Universität Rostock, Fachdidaktik Biologie). Foto: ITMZ/Universität Rostock Die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft ist neues Mitglied der DZT Die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) wurde im Oktober Mitglied der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). Mit dem Beitritt intensivieren beide Organisationen ihre Zusammenarbeit, um die interna- tionale Sichtbarkeit von Bundesgartenschauen (BUGA) und Internationalen Gartenausstellungen (IGA) weiter auszubauen und die Positionierung von Deutschland als attraktives Reiseziel für Natur-, Kultur- und nachhaltig- keitsorientierte Gäste zu stärken. Dr. Achim Schloemer, Geschäftsführer der DBG: „Die Mit- gliedschaft in der DZT eröffnet uns neue Möglichkeiten, das touristische Potenzial der Gartenschauen auch im Ausland zu vermarkten. Erfahrungen aus vergangenen Ver- anstaltungen zeigen, dass insbesondere bei internationalen Gästen noch erhebliche Wachstumspotenziale bestehen. Über das internationale Netzwerk der DZT wollen wir diese einzigartigen Projekte künftig noch stärker im Ausland positionieren und neue Zielgruppen für Deutschland begeistern.“ Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT: „Inter- nationale Gartenausstellungen und Bundesgartenschauen sind außerordentlich attraktive Großevents, die nicht nur für gärtnerische Exzellenz, sondern auch für die Zukunfts- fähigkeit von Regionen, innovative Stadtentwicklung und die Verbindung von Natur, Kultur und Lebensqualität ste- hen. Als lebendiger Ausdruck unseres Claims ,Germany Simply Inspiring‘ bereichern sie das touristische Angebot Deutschlands als facettenreiches Reiseziel. Damit bie- ten wir Stammgästen immer wieder neue Reiseanlässe, erschließen neue Zielgruppen und generieren zusätzliche touristische Wertschöpfung.“ L Zur Pressemeldung: www.germany.travel Bewerbung um Bundesgartenschau im Echaztal Die Echaz erlebbarer machen, Grün- flächen aufwerten und erweitern, die Lebensqualität in der Region weiter erhö- hen: Viel Positives kann die Bundesgarten- schau in Reutlingen und den angrenzenden Gemeinden bewirken. Das zeigt eine Mach- barkeitsstudie zur BUGA, die die Stadt als Startsignal für einen gemeinsamen Weg in die Zukunft sieht. Nun haben die Stadt Reutlingen und fünf weitere Kommunen die offizielle Bewerbung um die Bundes- gartenschau im Jahr 2039 an die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) übergeben. GaLaBau Magazin · 11-12/2026 Zwei Tage lang bereiste die elfköpfige Dele- gation der DBG - darunter Thomas Banzhaf, Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) und Vorsitzender der Gesellschafterver- sammlung der DBG, sowie DBG-Geschäfts- führer Dr. Achim Schloemer - Reutlingen und die weiteren Kommunen im Echaztal: die Stadt Pfullingen sowie die Orte Lichten- stein, Eningen unter Achalm, Wannweil und Kirchentellinsfurt. L Zur Pressemeldung: www.bundesgartenschau.de Die Übergabe der BUGA-Bewerbung (v. l. n. r.): Peter Nuß- baum, Bürgermeister Gemeinde Lichtenstein, Eric Sindek, Bürgermeister Gemeinde Eningen unter Achalm, Thomas Keck, Oberbürgermeister Stadt Reutlingen, Thomas Banzhaf, Stefan Wörner, Bürgermeister Stadt Pfullingen, Dr. Christian Majer, Bürgermeister Gemeinde Wannweil, und Bernd Haug, Bürgermeister Gemeinde Kirchentellinsfurt. Foto: DBG